Wahres Leben
Entdecke den Himmel in dir
(Webseite noch im Aufbau)
Herzlich Willkommen
Vielleicht bist du Agnostiker, Atheist, Buddhist, Christ, Freigeist, Hinduist, Jude, Muslim oder ... ganz egal, wer du bist oder woran du glaubst: Für dich und mich gelten die gleichen unveränderlichen Gesetze. Du kannst sie Naturgesetze, Gesetze des Universums oder Gesetze des Schöpfers nennen.
Auf dieser Webseite beschreibe ich ein paar dieser Gesetze, gestützt durch Erkenntnisse aus der Neurologie und Psychologie. Es geht darum, wie und warum wir diese Gesetze verstehen und nutzen können, um das wahre Leben zu leben.
Auch wenn ich mich auf Erkenntnisse der Wissenschaft stütze, erhebt diese Seite keinen Anspruch auf wissenschaftliche Detailgenauigkeit. Die folgenden Erklärungen sind vereinfachte Modelle, die dabei helfen sollen, die grundlegenden Prinzipien dahinter leicht zu verstehen.
Der Himmel in dir
man wird auch nicht sagen: Siehe hier! oder: da ist es! Denn sehet, das Reich Gottes ist inwendig in euch. Lukas 17,21 (Luther 1912)
Vielleicht glaubst du, dass der Himmel nur ein Ort ist, zu dem ein Mensch kommt, wenn er an die richtige Religion geglaubt und auch nach den Regeln und Geboten der Religion gelebt hat. Ich verstehe unter dem Himmel in uns allerdings erst mal nur einen geistigen Zustand, der dem sehr nahekommt, was wir im echten Himmel empfinden werden. Es geht also vor allem um die Richtung, in die das Empfinden geht. Damit meine ich: Fühlen wir im Leben und in unserem inneren Himmel einen tiefen Frieden, so geht dieses Gefühl im Himmel nach dem Tode, wenn überhaupt, nur noch tiefer. Der Weg zu diesem inneren Himmel ist das, was wir im Folgenden als den Weg des Lebens kennenlernen werden.
Ich möchte noch abschließend auf das vermutlich noch tiefere Empfinden im echten Himmel zu sprechen kommen. Es ist sehr gut möglich, dass das Empfinden im echten Himmel noch unendlich viel tiefer geht. Allerdings bin ich davon überzeugt: Wenn du den Himmel erst einmal in dir entdeckt hast, wird dir dieses Empfinden im Hier und Jetzt vollkommen ausreichen.
Merkmale des Himmels
- Innere Zufriedenheit und tiefe Dankbarkeit.
- Echte Verbundenheit und tiefe Präsenz im Umgang mit anderen.
- Eine ganz neue Freude an den gesunden Dingen des Lebens.
- Einen tiefen Sinn im Alltag und in der Arbeit.
- Einfach Frieden.
Unser Belohnungssystem
Um den Weg zu dem Himmel in uns besser zu verstehen, hilft es auch grob zu verstehen, wie unser Belohnungssystem im Gehirn funktioniert. Wir können uns im Grunde immer nur zwischen zwei Wegen entscheiden. Der Weg des Todes: Wir entscheiden uns, die Belohnung sofort zu bekommen – zum Beispiel durch maßlosen Zucker-/Medienkonsum, Drogen – und müssen es dann später immer mit negativen Gefühlen bezahlen. Der Weg des Lebens: Wir arbeiten für die Belohnung vorher, indem wir Dinge tun, die uns zum Wachsen bringen – zum Beispiel durch Dienen, Lernen, Sport, Meditation, Gebet, Gartenarbeit, Haushalt, ... – und bekommen die Belohnung in Form von positiven Gefühlen später.
Der Weg des Todes
Wenn du dich dafür entscheidest, die Belohnung sofort zu bekommen, fühlt sich das in genau diesem Moment erst mal gut an. Das betrifft vor allem wie übermäßigen Zucker- oder Medienkonsum, Pornografie, Social-Media-Sucht oder Drogen. Sie treiben dein kurzfristig künstlich in die Höhe, stufen aber deine natürliche langfristig herab. Zurück bleiben Trägheit, Leere, ein unzufriedenes Gefühl oder ein schlechtes Gewissen.
Genauso schleichend ist dieser Weg: Die negativen Folgen kommen oft erst viel später – vielleicht am Abend, am nächsten Morgen oder über Wochen hinweg –, sodass du sie gar nicht mehr mit dem Auslöser in Verbindung bringst. Du merkst nicht, wie das lauwarme Wasser der deine Sinne vernebelt und dich langsam aus dem inneren Himmel vertreibt.
Ein Stück auf dem Weg des Todes
Die folgende Kurve veranschaulicht, was passiert, wenn wir einmalig einen künstlichen Reiz konsumieren.
Die Kurve des Todes (Die Abwärtsspirale)
Die folgende Kurve zeigt, was passiert, wenn wir immer wieder konsumieren. Man erkennt, dass die Lebensfreude und der Antrieb immer weiter sinken.
Der Weg des Lebens
Beim Weg des Lebens ist es genau umgekehrt. Wenn du dich überwindest, um deinen Mitmenschen in Liebe zu dienen, um Sport zu treiben, den Haushalt zu machen, zu beten usw., fühlt sich das am Anfang oft erst einmal anstrengender und ungemütlicher an, als einfach zu sündigen und zu konsumieren. Dafür ist der Lohn am Ende nachhaltiger, tiefer, und du empfängst echte Zufriedenheit. Dies stellt sich allerdings erst ein, wenn du dich ganz darauf eingelassen hast – oder oft sogar erst nach Tagen oder Wochen, an denen du konsequent drangeblieben bist.
Ein Stück auf dem Weg des Lebens
Die folgende Kurve veranschaulicht, was passiert, wenn wir einmalig einen Schritt auf dem Weg des Lebens gehen.
Die Kurve des Lebens (Die Aufwärtsspirale)
Die folgende Kurve zeigt was passiert wenn wir immer wieder ein Stück auf dem Weg des Lebens gehen. Die Tendenz zur Freude und deine Grundstimmung steigen langfristig an.
Die Realität
Deshalb sage ich dir: Ihre vielen Sünden sind vergeben, denn sie hat viel geliebt; wem aber wenig vergeben wird, der liebt wenig. Lukas 7,47 (Luther 2017)
Es kommt selten vor, dass wir uns immer nur auf einem der beiden Wege befinden. Unser Ziel sollte sein, dass wir langfristig gesehen immer mehr auf dem Weg des Lebens gehen und immer weniger auf dem Weg des Todes.
Unsere Willenskraft
„Willst du dem Himmel immer näher sein? Geh deine Berge Schritt für Schritt hinauf.“
Damit du den Weg des Lebens gehen kannst, nutzt du deinen (dorsalen anterioren cingulären Kortex) – den Bereich in deinem Gehirn, der maßgeblich für deine Willenskraft zuständig ist. Nachfolgend wollen wir ihn einfach deinen Willens-Muskel nennen.
Die Motivation
Denn Gott hat uns nicht einen Geist der Verzagtheit gegeben, sondern der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit. 2. Timotheus 1,7 (ELB)
Deinen Willens-Muskel kannst du im Prinzip wie einen Muskel trainieren. Bevor wir uns im nächsten Abschnitt ansehen, wie du ihn trainierst, möchte ich dich motivieren und dir einen Ausblick darauf geben, was du mit einem gut trainierten Willens-Muskel in Zukunft erwarten kannst. Ein starker Willens-Muskel zähmt deinen inneren Schweinehund: Er läuft bei Fuß und hört auf dein Kommando. Jemand braucht deinen Dienst? Du dienst ihm gelassen. Dein Gegenüber wird laut? Du antwortest ruhig. Du willst Sport treiben? Du machst es. Du willst ein Instrument üben? Du übst. Du willst ein Buch lesen? Du liest. Du willst eine Fremdsprache lernen? Du lernst. Was immer du dir auch vornimmst und wirklich willst – du tust es. Ein starker Willens-Muskel ist zudem in der Lage, deine schnell zu beruhigen. Wo andere Menschen gestresst oder ängstlich werden, vor dem Problem fliehen oder in Panik verfallen, bewahrst du die Ruhe, kannst über Lösungen nachdenken und bist in der Lage, sie gegebenenfalls umzusetzen.
Mit einem gesunden und starken Willens-Muskel wird dein Leben erfüllend, stressresistent und erfolgreich. Du führst das Leben, das du dir vornimmst, und gewinnst immer mehr Kontrolle über deine Handlungen.
Die Sabotage
Der innere Schweinehund ist im Grunde das System in deinem Gehirn, das dafür zuständig ist, Energie für dich zu sparen. Dabei nutzt es scheinbar logische Gedanken in Form von Ausreden und kann sogar Energielosigkeit oder Müdigkeit simulieren. Du denkst und fühlst dann wirklich, dass du etwas nicht tun kannst, weil die Energie scheinbar fehlt.
Typische Ausreden
Das Training
Er sprach aber zu allen: Wenn jemand mir nachkommen will, so verleugne er sich selbst und nehme sein Kreuz auf sich täglich und folge mir nach. Lukas 9, 23 (Schlachter 2000)
Genau wie du deine Muskeln belasten musst, damit sie stärker werden, musst du auch deinen Willens-Muskel belasten, damit er wächst. Das Gewicht, das deinen Willens-Muskel belastet, ist die Unlust. Je größer die Unlust, desto effektiver ist das Training für deinen Willens-Muskel.
Es gibt jedoch eine goldene Regel beim Training: Dein Willens-Muskel kann nur dann wachsen, wenn du dich freiwillig überwindest. Er springt nicht an, wenn der Druck auf Angst basiert. Sobald Druck deine Amygdala anspringen lässt und dich in den Überlebensmodus versetzt, ist es kein Training mehr für deinen Willens-Muskel. Das passiert zum Beispiel dann, wenn du dir selbst mit harten Konsequenzen drohst oder andere dir ein schlechtes Gewissen machen, damit du tust, was sie von dir verlangen. Wenn du Dinge nur tust, weil du Angst hast, „Nein“ zu sagen oder jemanden zu enttäuschen, trainierst du nicht deinen Willens-Muskel, sondern fütterst nur deine Angst. Echtes Training findet in Freiheit statt – wenn du die Unlust spürst und dich trotzdem ganz bewusst dafür entscheidest, deinen Berg hochzugehen.
Folgende Punkte sollten für ein gutes Willens-Muskel-Training zusammenkommen:
- Freiwilligkeit: Eine Tätigkeit, die wir freiwillig tun – zu der wir theoretisch also auch „Nein“ sagen könnten.
- Widerstand: Ein innerer Widerstand in Form von Unlust oder „keinem Bock“.
- Anstrengung: Eine Tätigkeit, die eine gewisse Anstrengung erfordert, sei sie rein körperlich oder geistig.
- Bewusste Präsenz: Dass wir die Anstrengung und den Widerstand ganz bewusst annehmen und im Fokus bleiben, anstatt uns durch Ablenkung vor dem Gefühl zu flüchten.
Ich möchte dir noch ein paar Beispiele zur Inspiration zeigen, mit denen du deinen Willens-Muskel trainieren kannst.
Aktivitäten, die deinen Willens-Muskel stärken können
Sport
Sport bietet sich als Training für den Willens-Muskel hervorragend an. Dass Sport gesund für unseren Körper sein kann, ist weitgehend bekannt. Dass er allerdings auch den Willens-Muskel hervorragend wachsen lässt, wissen die meisten noch nicht. Da hier die Fluchtgedanken unserer alten Natur – besonders durch ein intensives Sportprogramm – extrem stark sein können, ist es ein umso besseres Training für den Willens-Muskel.
Meine Erfahrung
Meine Unlust an jenem Tage war sehr groß. Es schien mir schier unmöglich, an diesem Tag Sport zu treiben. Dass ich trotzdem angefangen habe, habe ich vor allem meinem Glauben zu verdanken, der ja kein blinder Glaube ist, sondern sogar durch Erkenntnisse und Wissen gestützt wird. Diesen Glauben kann man in einem Mantra zusammenfassen: „Geh den Berg hoch, Michael. Du kommst dem Himmel immer näher.“
Ein Teil in mir – meine alte Natur, das Urzeit-Gehirn, die Amygdala – war während des Trainings sehr laut und wollte mich permanent zum Aufgeben zwingen („Hör auf“, „Das reicht doch“, „Du kannst nicht mehr“). Ich erkannte, dass das gerade deswegen ein ausgesprochen intensives Training für meinen Willens-Muskel war. Und je lauter die Stimmen des Aufgebens in mir wurden, desto lauter hielt ich dagegen: „Geh den Berg hoch, Michael. Du kommst dem Himmel immer näher.“
Ich bin sehr dankbar für diese Erfahrung und würde mich sehr freuen, wenn du ähnliche Erfahrungen machen wirst. Lass uns dem Himmel immer näher kommen!
Gebet / Meditation
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Instrument üben
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Lernen
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Die Ruhe
Nachdem du deinen Willens-Muskel gefordert hast, kommt der wichtigste Schritt: die richtige Erholung. Nervenbahnen wachsen nicht während der Anstrengung, sondern in den Pausen danach.
Gönne dir nach jeder Willens-Muskel-Aufgabe 15 bis 30 Minuten echte Ruhe. Einfach nur sein. Setz dich hin, schau in den Himmel oder lass die Gedanken schweifen. Denk kurz an die geschaffte Aufgabe und spüre die ehrliche Dankbarkeit und den Stolz in dir – das baut eine gesunde auf.
Die goldene Regel für diese Pause: Tabu sind alle . Kein Smartphone, keine Social-Media-Reels, kein Zucker. Wenn du dein Gehirn jetzt mit billigem flutest, zerstörst du den gerade gesetzten Trainingsreiz und wirfst dich selbst in die Abwärtsspirale. Gib deinem Gehirn das, was es braucht, damit dein Willens-Muskel wachsen kann.
Geduld & Vertrauen
Du hast es geschafft! Du hast dich überwunden, das zu tun, was du wirklich wolltest und was gut für dich ist – obwohl du absolut keine Lust darauf hattest. Und beim nächsten Mal ist es plötzlich genau so schwer oder gefühlt sogar noch schwerer…
Habe einfach Geduld und Vertrauen: Genau wie beim körperlichen Sport sieht oder spürt man die Veränderung nicht sofort nach ein paar Trainingstagen, sondern erst nach Wochen oder Monaten des konsequenten Dranbleibens. Lass dich von der anfänglichen Schwere nicht täuschen – dein Willens-Muskel wächst.
Der Wille Gottes
Du kannst dir die Liebe Gottes nicht durch Leistung verdienen. Du darfst die Liebe einfach immer wieder als Geschenk aus Gnade annehmen, dann wirst du immer mehr aus und in Liebe handeln können.
Gott liebt dich mehr, als du dir vorstellen kannst – und zwar immer und bedingungslos. Diese Liebe nennt man Agape – die göttliche Liebe. ER will, dass du ein erfülltes Leben führst. ER will, dass du das wahre Leben lebst. ER will, dass du den Weg des Lebens gehst. ER will, dass du den Himmel in dir entdeckst. ER will, dass du vollkommen bist. ER will dein Herz regieren.
Ordnet euch also Gott unter, leistet dem Teufel Widerstand und er wird vor euch fliehen. Naht euch Gott, dann wird er sich euch nahen! Reinigt die Hände, ihr Sünder, läutert eure Herzen, ihr Menschen mit zwei Seelen! Jakobus 4, 7-8 (EU)
Jakobus beschreibt hier im Grunde perfekt, wie dieser innere Kampf funktioniert: Dem Teufel Widerstand zu leisten bedeutet, den Lügen und Ausreden im eigenen Gehirn – die dich vom Willen Gottes abhalten wollen – keinen Glauben zu schenken. Und unter den „zwei Seelen“ versteht er genau diese innere Zerrissenheit: Es ist der Konflikt zwischen unserer alten Natur, die von Gott wegwill, und unserem Geist, der sich nach Seiner Nähe sehnt.
»Nicht wer mich dauernd ›Herr‹ nennt, wird in Gottes himmlisches Reich kommen, sondern wer den Willen meines Vaters im Himmel tut. Matthäus 7,21 (HFA)
Jesus sprach auch hier klar und eindeutig: Wir sollen den Willen des Vaters tun. Damit wir das besser tun können, brauchen wir einen starken Willens-Muskel (). Wie du ihn trainieren kannst, wird oben beschrieben. Nachfolgend geht es um die wichtigsten Bereiche, die wir erfüllen sollten, um Gott bzw. dem Himmelreich in uns immer näherzukommen.
Liebe (Agape)
»Lehrer, welches ist das wichtigste Gebot im Gesetz Gottes?« Jesus antwortete ihm: »›Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, mit ganzer Hingabe und mit deinem ganzen Verstand.‹ Das ist das erste und wichtigste Gebot. Ebenso wichtig ist aber ein zweites: ›Liebe deinen Mitmenschen wie dich selbst.‹ Matthäus 22, 36-39 (HFA)
Besonders interessant an diesen Versen ist, dass Jesus sagt, Gott zu lieben sei genau so wichtig wie seine Mitmenschen und sich selbst zu lieben. Ich überlasse es dir, darüber nachzudenken, warum beides gleich wichtig ist.
Liebe ist unser Fundament. Alles, was wir tun, soll darauf aufbauen. Denn wer liebt, so heißt es, der hat das ganze Gesetz erfüllt.
Demut
[...] wer unter euch groß werden will, der sei euer Diener; und wer unter euch der Erste sein will, der sei euer Knecht; gleichwie der Sohn des Menschen nicht gekommen ist, um sich dienen zu lassen, sondern um zu dienen [...] Matthäus 20, 26-28
Das Wort Demut bedeutet so viel wie »die Gesinnung eines Dieners« oder »Dienstwilligkeit«. Es geht vor allem um die Bereitschaft, anderen Menschen Hilfe zu leisten und ihnen durch die eigenen Hände, mit dem Mund oder dem Ohr zu dienen. Mit den Händen, um Material so zu bearbeiten, dass es anderen dient. Mit dem Mund, um Menschen aufzubauen und zu ermutigen. Mit dem Ohr, um Menschen zuzuhören und zu verstehen.
Dankbarkeit
Dankt für alles; denn das ist der Wille Gottes für euch in Christus Jesus. 1. Thessalonicher 5,18 (EU 2016)
Dankbarkeit ist der Glaube, dass das, was dir passiert ist, zum Guten gedient hat oder noch zum Guten dienen wird. Es ist also die Zuversicht, dass heute oder bald alles in Ordnung ist. Um diese Zuversicht zu leben, musst du deinen Willens-Muskel einsetzen. Denn von Natur aus scannt unser Gehirn die Welt immer zuerst nach Problemen und Gefahren ab. Paulus nennt das die „alte Natur“ des Menschen, die uns in Angst, Zweifel und Undankbarkeit gefangen halten will. Dankbarkeit hilft uns gegen diese alte Natur – sie führt uns in ein Leben im Geist Gottes.
Heiligung
Denn das ist der Wille Gottes, eure Heiligung, und daß ihr meidet die Hurerei 1. Thessalonicher 4,3 (Luther 1912)
Heilung und Heiligung bedeuten im Kern, sich von Dingen abzusondern, die uns schaden. Wenn du die Reize des "Weges des Todes" (Sucht, Pornografie, Konsum) meidest, schützt du deine und hältst deinen inneren Tempel rein und frei für das Wirken Gottes.
Tue Gutes
Denn es ist der Wille Gottes, dass ihr durch eure guten Taten die Unwissenheit unverständiger Menschen zum Schweigen bringt. 1. Petrus 2,15 (EU 2016)
Ich habe euch in allem gezeigt, dass man so arbeiten und sich der Schwachen annehmen muss im Gedenken an das Wort des Herrn Jesus, der selbst gesagt hat: Geben ist seliger als nehmen. Apostelgeschichte 20,35 (Luther 2017)
Wir tun Gutes nicht nur für unsere Mitmenschen, sondern auch für uns selbst. Denn die Forschung ist auch hier eindeutig: Wer Gutes für andere tut, der macht sich auch selbst glücklicher. Wichtig hierbei ist allerdings, dass es ein Akt des freiwilligen Gebens ist. Wenn wir von jemandem gezwungen werden, etwas zu tun, verpufft der Effekt. Es muss also unsere eigene freie Entscheidung sein, Gutes zu tun.
Wachstum
Da trat auch der heran, der die zwei Talente erhalten hatte, und sagte: Herr, zwei Talente hast du mir übergeben; siehe, zwei andere Talente habe ich dazugewonnen. Sein Herr sagte zu ihm: Sehr gut, du tüchtiger und treuer Diener! Matthäus 25,22-23 (ELB)
Alles, was lebt, das wächst – und was aufhört zu wachsen, das stirbt. Da Gott will, dass du in Fülle lebst, ist es auch sein tiefer Wille, dass du innerlich und äußerlich wächst. Wenn du etwas Neues lernst, deinen Körper trainierst, deine Ausdauer stärkst oder dir Fähigkeiten aneignest, um dir selbst und anderen in Liebe zu dienen, erfüllst du genau diesen Willen.
Schätze im Himmel
Sammelt euch aber Schätze im Himmel, wo weder Motten noch Rost sie fressen und wo Diebe nicht einbrechen und stehlen. Matthäus 6,20 (Luther 2017)
Wer die Sünde meidet und den Willen Gottes tut, der darf sich über folgende Schätze freuen.
Die Frucht des Geistes aber ist Liebe, Freude, Friede, Langmut, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut und Enthaltsamkeit; gegen all das ist das Gesetz nicht. Galater 5, 22-23 (EU)
- Klarere Gedanken
- Mehr Konzentration & Fokus
- Stärkere Willenskraft
- Stabile Stimmung
- Weniger Grübeln & Gedankenkarussell
- Tieferes, echteres Fühlen
- Gesteigertes Selbstvertrauen & Selbstwirksamkeit
- Mehr Selbstwahrnehmung & Achtsamkeit
- Reduziertes Bedürfnis nach äußerer Bestätigung
- Mehr innere Ruhe
- Mehr innere Zufriedenheit
- Mehr innerer Frieden
- Gefühl von Freiheit (nicht mehr getrieben)
- Erhöhtes Durchhaltevermögen & langfristiger Antrieb
- Geringere emotionale Reizbarkeit
- Weniger Impulsverhalten
Die Jungen werden müde und matt, / junge Männer stolpern und stürzen. Die aber auf den HERRN hoffen, / empfangen neue Kraft, / wie Adlern wachsen ihnen Flügel. Sie laufen und werden nicht müde, / sie gehen und werden nicht matt. Jesaja 40,30-31 (EU)
- Bessere Schlafqualität
- Mehr Energie & Vitalität
- Verbesserte Immunfunktion
- Besseres Körpergefühl
- Reduzierte Stressbelastung
- Ausgeglichenes Hormonlevel
Selig, die rein sind im Herzen; / denn sie werden Gott schauen. Matthäus 5,8 (EU)
- Intensiveres Erleben von Farben, Gerüchen, Natur
- Tieferes Empfinden von Musik & Gesprächen
- Stärkeres Gefühl für das Hier und Jetzt
- Mehr Freude an einfachen Dingen
- Weniger Langeweile – mehr Kreativität
- Erhöhtes Gefühl von Sinn & Verbundenheit
- Rückkehr zu „Kindheits-Gefühlen“ (Staunen, Echtheit)
- Tieferes Naturerleben
- Gefühl, wieder „richtig zu leben“
Soweit es euch möglich ist, haltet mit allen Menschen Frieden! Römer 12,18 (EU)
- Echtere, intensivere Gespräche
- Bessere Empathie & Mitgefühl
- Reduziertes Bedürfnis nach Vergleichen
- Weniger Konflikte
- Mehr Zeit & Qualität in echten Beziehungen
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